Helferkreis

Rathaus Massing Der "Helferkreis Massing" hat diese Webseite einge­richtet, um über Aktivi­täten, Termine und Neuigkeiten zu informieren.

Vorgeschichte

Es ist seit Jahren bekannt, dass Kriege, Leben unter brutalen Diktaturen und die Flucht vor einem Leben am Rande der Existenz - woran die EU kräftig mitwirkt - dazu geführt hat, dass aktuell weltweit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Ein kleiner Teil dieser Menschen versucht nun, in Europa als Flüchtling anerkannt zu werden. Aktuell sind es Menschen aus Syrien und aus Afghanistan, die der dort seit Jahren tobende Krieg zur Verzweiflung gebracht hat, so dass sie es auf sich nehmen, ihre Heimat zu verlassen, horrende Gelder für Schlepperbanden aufzubringen (ohne Schlepper gibt es keinen Weg nach Europa) und lebensgefährliche Strapazen zu erdulden, bis sie mit Glück an ihr Ziel in Deutschland oder sonstwo gelangt sind.
Nicht genug damit, müssen sich diese Menschen von weniger wohlgesinnten - häufig rechtsradikalen - Bürgern Europas üble Häme, Hass und bösartige Verleumdungen gefallen lassen. Kurz gesagt: es ist eine Schande.
Die Asyl­suchenden, die Deutschland erreichen, werden entweder wieder abgeschoben oder müssen warten, ob sie als Flüchtlinge anerkannt werden oder einen anderen Bleibe­status erhalten und (zunächst) in Deutsch­land bleiben können. Sie werden auf Städte und Gemeinden verteilt, wo sie in Asylunter­künften auf die Entscheidung der Bürokratie warten müssen.
Auch in Massing sollen ab März 2016 bis zu 49 Asylbewerber in einem Haus mitten in der Gemeinde aufgenommen werden.

Worum es geht

Die Flüchtlinge kommen in ein für sie gänzlich fremdes Land mit anderer Kultur, anderen gesell­schaftlichen Spiel­regeln - und anderem Klima. Sie sind heraus­gerissen aus ihrem Freundes­kreis, sprechen und verstehen meist unsere Sprache nicht und sind häufig trauma­tisiert von Krieg, Folter und den Strapazen ihrer Flucht.
Behörd­liche Unter­stützung kommt haupt­sächlich vom Landrats­amt in Pfarr­kirchen, die Gemeinde Massing (Rathaus) leistet logis­tische Unter­stützung im Rahmen ihrer Möglich­keiten.
Die Probleme des Alltags müssten die Asyl­bewerber alleine bewältigen. Dazu gehören Dinge wie Einkaufen, Deutsch lernen, Behörden­gänge, Arbeit suchen, ganz allgemein alles, was mit der sog. Integration zu tun hat. Das können diese Menschen anfangs nicht alleine schaffen, auch wenn sie sich auf dem harten Weg zu uns im Meistern schwierigster Situationen bewährt haben.
Deshalb hat sich eine Gruppe Massinger Bürger zu einem Helfer­kreis zusammen­gefunden, dessen Ziel die Unterstützung und Betreuung der Asyl­suchenden bei den Dingen des alltäg­lichen Lebens ist.

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